LALA - Stories of Chinese Lesbians Living in Germany


Graphic Novel
SS 2019

Studierende

Keke Shen


Projektart

Master

Keke Shen: LALA - Stories of Chinese Lesbians Living in Germany, Graphic Novel, Master Kommunikationsdesign 2019

Meine Abschlussarbeit ist ein mehr als 100-seitiger Graphic Novel mit dem Titel LALA: Stories of Chinese Lesbians living in Germany. „Lala“ ist ein Wort, das sich in China häufig auf die Lesbierin bezieht. Wie der Untertitel dieses Comics andeutet erzählt der Graphic Novel die Geschichten der chinesischen „Lala“, die in Deutschland leben.

Ich fange mit meinen eigenen zwei Geschichten an. Bei der ersten Geschichte geht es um eine Romanze zwischen mir und einer französischen Erasmus-Studentin. In der zweiten Geschichte handelt es sich um meine Fernbeziehung zu einer Chinesin, die in Japan studiert. Wir hatten eine sehr enge Beziehung wie Soulmate,doch  leider haben wir uns schließlich getrennt.
Die nächste Geschichte handelt von einem Liebespaar, das vor kurzem in Deutschland ankam. Ihr Leben sieht scheinbar normal und glatt aus, jedoch werden sie mit einigen Herausforderungen konfrontiert.
Das Mädchen der folgenden Geschichte kam in ihrer Kindheit mit ihrer Mutter nach Deutschland. Nachdem sie eine Phase der Geschlechtsidentitätsstörung durchlaufen hatte, hat sie allmählich gelernt, sich mit ihrer Identität zu versöhnen. Ihre Liebesgeschichte steht mit der Geschlechtsanerkennung im engen Zusammenhang. Die eine Frau konnte das wahre Geschlecht dieses Mädchen nicht akzeptieren. Die andere Frau hat es akzeptiert, trotzdem erlaubten es ihre Religion und Familie nicht.
Schließlich zeichnete ich eine beneidenswerte Geschichte als Happy End: Zwei Mädchen lernten sich im Internet kennen. Sie verliebten sich und heirateten in Dänemark. Jetzt leben sie schon mehr als zehn Jahre in Deutschland.

Von diesen unterschiedlichen Geschichten erhoffe ich, dass mehr Leute durch mein Projekt erfahren, wie diese im realen Leben leicht übersehene Gruppe als Ausländer, als Frauen und als LGBT in Deutschland leben. Andererseits will ich auch zeigen, "Identity doesn’t really define anything", wie ich in meinem Graphic Novel schreibe. Die Probleme von den Frauen in den Geschichten könnten die Probleme von jeder Minderheit sein. Aber sie sind vielleicht auch die Probleme, auf die jeder stoßen kann. Tatsächlich könnte jeder in gewissem Sinne zu einer Minderheit werden.

Ich weiß nicht, was ich für diese Gruppe tun kann und ob mein Verhalten dieser Gruppe die Veränderungen bringen kann. Aber ich will die Hoffnungen nicht aufgeben, denn ich bin der Überzeugung, dass etwas durch mein Verhalten verändert werden könnte.