Grtsk Düsseldorf


Ausstellung in der Produzenten-Galerie Plan D, Düsseldorf
WS 2015/16

Studierende

Miriam Dockendorf
Richard Engel
Sylvie Felgueiras
Rosita Patricia Hofmann
Ida Kammerloch
Hanguk Lee
Sarah Niecke
Verena Siebert
Luise Talbot


Richtung

Installation
Fotografie
Film/Video
Malerei
Plastik/Bildhauerei


Projektart

Semesterprojekt
Ausstellung

Ausstellungsansicht - Richard Engel (hinten) - Hanguk Lee (vorn)

Die Ausstellung findet in den Räumen der Produzenten-Galerie Plan D in Düsseldorf statt und führt die Beschäftigung mit dem Grotesken weiter. Grotesk – das kann komisch, lustig, lächerlich, widersprüchlich oder widerwärtig bedeuten. Heute ist das Groteske Zeitgefühl, nicht mehr wegzudenken aus den Auftritten von Conchita Wurst, den Filmen von Quentin Tarantino oder der schlagzeilentauglichen Aufbereitung von Nachrichten. Früher, in der Renaissance, war die Groteske ein Ornament, ein Rankenmuster, in dem der menschliche Körper mit Pflanzen oder mit Tieren verbunden wurde. Schnell entwickelte sich das Groteske vom Beiwerk zur Hauptsache. Respektlos überwucherte es vom Rand her das eigentliche Bild. Das Groteske warf die Hierarchien der Hochkunst über den Haufen und erneuerte sie gerade dadurch immer wieder. Zugleich ist das Groteske die Verbindung zur Volkskunst, zur populären Grafik, zum Comic, zu den Zwergen, zu Max und Moritz, Mickey Mouse und Batman. In diesem Recherche-Projekt haben sich Studierende verschiedener künstlerischer Bereiche intensiv mit den historischen und aktuellen Dimensionen des Grotesken befasst, mit dem Widersprüchlichen und doch irgendwie Anziehenden, dem Bizarren und Ambivalenten, dem Hybriden und Ornamentalen, dem Verzerrten und Kombinierten, dem Unvereinbaren und doch Untrennbaren. Die Ausstellung präsentiert weiter entwickelte Arbeiten zu diesem Themenkomplex.



Ida Kammerloch : Light Crack and Contour Loss/Düsseldorf