Eyecandy


Wie kann Design ansprechend und inklusiv sein?
WS 2021/22

Studierende

Sophie Hauck
Julia Iserbeck
Luise Kempf
Céline Lehnert
Lea Mosbach
Fan Mu
Angelina Müller
Svenja Oeßelmann
Manon Scharstein
Chiara Schwarz
Eric Schwarz
Ine Stiefel
Xiuzhu Wang
Janine Wichmann


Projektbetreuung

Prof. Indra Kupferschmid


Studiengänge

Kommunikationsdesign


Projektart

Semesterprojekt

Klimakrise, Umweltzerstörung, Krieg, Rassismus, Klassismus, Sexismus ... kein Wunder, dass wir uns im Angesicht dieser Missstände oft wie gelähmt fühlen und mit unserem Beruf nicht besonders systemrelevant.

Doch auch wir Gestalter*innen können etwas tun: Produkte, Medien, Konsum und Kommunikation haben mehr Einfluss auf unsere Umwelt und unser Zusammenleben, als wir auf den ersten Blick denken mögen. Wir bestimmen maßgeblich mit, wie die Orte und Dinge, die uns umgeben, funktionieren und aussehen. Wie kann Design gleichzeitig ansprechend und inklusiv sein? Und im nächsten Schritt auch noch ökologisch sinnvoll? In der Reihe Dear Reader wollen wir uns den großen (und kleinen) Fragen nähern und Starthilfe für alle Interessierte anbieten.

Die Ausgabe Eyecandy beschäftigt sich mit den unterschiedlichsten Themen rund um die Genderdebatte an der Schnittstelle zum Design. »Eyecandy« bedeutet, etwas ist ästhetisch ansprechend und schön anzusehen; am ehesten vielleicht mit »Augenschmaus« übersetzbar. Leider werden häufig auch Frauen damit betitelt, weshalb der Begriff stellvertretend für eines von vielen Problemen im Bereich von Gender und Design steht, denen wir uns hier widmen: Sexismus, Gender-Pricing, Stereotypen, Unterrepräsentation in den Medien, die klischeehafte Besetzung von Farben oder unser Umgang mit Sprache und Typografie.

Wir finden, Design darf und soll auch ein Eyecandy sein, aber nur wenn es inklusiv ist und nicht privilegiert. Repräsentativ und nicht abgrenzend. Fürsorglich und nicht sexistisch. In diesem Reader zeigen wir konkrete Probleme auf und geben Tipps, wie wir solche gemeinsam beheben können.

Betreut von Prof.Indra Kupferschmid mit Unterstützung von Chiara Schwarz sowie Solène Jansem, Lea Mosbach, Eric Schwarz und Janine Wichmann

  • Textschrift: Karmina Sans, Veronika Burian und José Scaglione, TypeTogether
  • Displayschrift Umschlag: Chimera Black, Maria Doreuli, Contrast Foundry
  • Druck: Riso MZ 1070, HBKsaar
  • Farben: Teal, Orange, Fluo-Pink
  • Papier: Biotop 80 und 120 g/qm