Akustische Kollekte - Festival für Jazz & Klang


WS 2015/16

Studierende

Nils Pollom


Studiengänge

Kommunikationsdesign


Richtung

Audiovisuelle Kunst/sound art
Public Art
Lichtkunst/Lichtdesign
Medienkunst


Projektart

Diplom

Am 21. und 22. August 2015 findet das Jazz und Klangkunst Festival „Akustische Kollekte“ am Silo in Saarbrücken statt. Es ist das Ergebnis einer einfachen Idee und kollektiver Anstrengung, was dieses Diplom angeht, vor allem integrativer Arbeit als Anschluss an das Studium der medialen Künste und Gestaltungsfragen.

Dem Interesse an grafischer Gestaltung und karikaturesken Darbietungen folgte alsbald nach der Annahme im Fachbereich Kommunikationsdesign an der HBKsaar ohnehin nicht nur ein Interesse für das vierdimensionale Wirken mit Fragen nach Virtualität, sondern auch des Films, der Performance und neben allen Formstudien zunehmend die des Interesses an Narration und Vermittlung.

Gleichwie zunehmend klar wurde, dass visuelle Kommunikation vor allem Orientierung in Richtung Aufklärung schaffen sollte, wurde es exponentiell kompliziert, Perspektiven in unserer post-demokratisch, neo-liberalen Wertverwertungsgesellschaft zu erschließen.

Vonnöten erscheint unter diesen Vorraussetzungen zunächst eine gewisse Autarkie eines Projektes, um das Transportieren von Dingen und Geschehnissen mit dem klassischen Ziel der Erfahrungsmöglichkeit einigermaßen übersichtlich wahrnehmbar gestalten zu können. Dann stellt sich die Frage, nach welchen Kriterien man das Projekt betrachten will, in seiner Konzeption nach und nach entwickelt an Orts- und Zeitgegebenheiten, als auch in seiner ständigen Reflektion des Fertigungszustandes mit immer neu auftauchenden Fragen der gemeinschaftlichen Produktion und derer Betrachtung.  

Es wurde also versucht, nicht nur sämtliche erlernten (und nicht erlernbaren) Fähigkeiten der Gestaltung und Kunstschaffung im Projekt sichtbar zu machen, sondern auch die konkrete kooperative Organisation von Ressourcen wie Abläufen zu dokumentieren, von der Idee bis hin zum Festival-Wochenende selbst, dass natürlich zu guter Letzt in einer Industriebrache stattfinden musste, einer Bresche der Kulturindustrie, die die Frage nach leerstandsverwertender Zwischennutzung oder auch Celebration der Stillegung eines Infrastrukturknotenpunktes in der just-in-time economy mit Zeitraumgestaltung einer mikrokosmischen Alternative zur verbreiteten Realität und Gegebenheiten, in dem ästhetische Bedingungen Austausch fordern, als auch Geselligkeit stellt.

Abbildungen