AERO


Luft als Medum zur Klangerzeugung
SS 2018

Studierende

Kathrin Lambert


Studiengänge

Freie Kunst


Richtung

Audiovisuelle Kunst/sound art


Projektart

Diplom

AEROPHON

Diese Arbeit beruht auf dem Prinzip der Orgel. Der Ton entsteht hier durch die Luft selbst und ist somit eine Form der Klangerzeugung durch Luft. In der 5 KV Station wurden fünf Karaffen auf kleine Wandregale aufgestellt, das Rohrleistsystem verlief ebenfalls an der Wand und wurde durch Schellen gehalten. Zwei Lüfter, jeweils zur linken und zur rechten Seite, erzeugtne die Luft, welche über das Rohrleitsystem zu den Karaffen transportiert wurde.

An der Öffnung der Karaffe wurde ein kleines Holzstück auf den Rand geklebt, an dieser Stelle wird die Luft umgeleitet und somit der Ton erzeugt. Die Karaffe selbst bzw. das innere Volumen, bestimmen den Ton.

Je mehr Flüssigkeit, desto kleiner das Volumen und umso höher der Ton.

Gestimmt wurden drei der Karaffen auf ein etwas zu hohes H, die beiden anderen auf ein leicht verstimmtes G. Beim Stimmen habe ich mich nur leicht an der Grundtonleiter orientiert. Alle Karaffen wurden bewusst und unterschiedlich verstimmt. So war es für mich möglich den optimalen Klang für genau diesen Raum zu finden, natürlich abhängig von meinem subjektiven Empfinden. Klanglich wollte ich eine leichte und langsame Schwebung erzeugen. Diese bringt meines Erachtens eine angenehme Dynamik in den stetigen Klang. Durch die eigene Bewegung im Raum ist es möglich, die unterschiedlichen Klänge bzw. Klangqualitäten zu entdecken. Wo man die Arbeit an einer Stelle sehr deutlich hören kann, hat man an machen Plätzen den Eindruck die Klänge verstummen.