Robert Schumann-Preis 2015


WS 2014/15


Studierende

Simon Kloppenburg
Peter Strickmann

Nach Robert Schuman, dem „Vater Europas“, wurde der Preis 1991 benannt. Heute ist der Kunstpreis Robert Schuman die wichtigste Auszeichnung im Bereich der Bildenden Kunst in der europäischen Großregion. Alle zwei Jahre vergeben die Quattropole-Städte Luxemburg, Metz, Saarbrücken und Trier gemeinsam den mit 10.000 Euro dotierten Preis und richten im Wechsel die zugehörige Ausstellung aus. In diesem Jahr ist die Schau der 16 teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler im Stadtmuseum Simeonstift in Trier zu sehen. Bei der Eröffnung am 22. November wird die Jury den diesjährigen Preisträger bekannt geben.


TRIER. Der Kunstpreis Robert Schuman bietet seit 1991 die einmalige Gelegenheit, Gegenwartskünstler aus drei Ländern vier Städten in einer gemeinsamen Ausstellung zu erleben. Luxemburg, Metz, Saarbrücken und Trier schicken ihre Kandidaten ins Rennen um die begehrte Auszeichnung und richten die Ausstellungen im Wechsel aus.


„Dieser Kunstpreis ist ein exzellenter Weg, die europäische Großregion als gemeinsamen Kulturraum erlebbar zu machen“, erklärt Elisabeth Dühr, Direktorin des Stadtmuseums Simeonstift in Trier, in dem die diesjährige Ausstellung ab November zu sehen sein wird. Für das einzigartige grenzüberschreitende Kunstprojekt arbeiten nicht nur französische, luxemburgische und deutsche Museen und Galerien Hand in Hand – auch die Besucherinnen können einen Blick in die Kunstszene der Nachbarländer werfen, ohne dafür über die Grenze reisen zu müssen.


In diesem Jahr haben die Städte wieder sechzehn vielversprechende Künstlerinnen und Künstler benannt, die ihre Werke in einer gemeinsamen Ausstellung im Stadtmuseum Simeonstift präsentieren werden. Die ausstellenden Künstlerinnen und Künstler stehen nicht nur für ihre vier verschiedenen Heimatstädte, sondern decken in ihren Werken auch ein breites Spektrum des zeitgenössischen Kunstschaffens ab: Unter ihnen sind Objekt- und Installationskünstler aber auch Kunstschaffende aus den Disziplinen Malerei, Bildhauerei, Fotografie und Videokunst. „Wir können in der Ausstellung einen sehr vielfältigen Überblick über das aktuelle Kunstschaffen der Region geben“, freut sich Ausstellungsleiterin Dr. Bärbel Schulte. „Das ist auch, was die Besucherinnen und Besucher aus allen drei Quattropole-Ländern sehr an diesem Kunstpreis schätzen“ – ganz im Sinne des Namensgebers Robert Schuman, dessen Vision ein friedlich geeintes Europa war.


Bei der letzten Ausgabe des Kunstpreises im Jahr 2013 wurde die Metzer Performance- und Fotokünstlerin Élodie Lanotte zur Siegerin gekürt. Die diesjährige Juryentscheidung wird am Tag der Ausstellungseröffnung nach einem Festvortrag von Mudam-Direktor Enrico Lunghi von der Jury 

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