in perpetuum

Versuche, natürlicher Komplexität entgegenzutreten


14.01. bis 26.02.22
Richard-Wagner-Straße 2, 67655 Kaiserslautern
https://www.kunstraum-westpfalz.de/

Die Lichtarbeiten können täglich ab Dämmerung durch die Schaufenster besichtigt werden.

Vernissage im Freien
FREITAG 14.01.22 um 17 Uhr
Begrüßung durch Birgit Weindl, Vorsitzende des KunstRaum Westpfalz und Gespräche mit den Künstlerinnen Raika Dittmann, Katharina Hamp und Isabelle Kirsch

Finissage
SAMSTAG 26.02.22 um 17 Uhr

„Unter natürlicher Komplexität verstehen wir die Natur mit ihren ineinandergreifenden Prozessen. Der Mensch versucht in vereinfachten Abbildern diese Zusammenhänge zu erfassen. Unsere Arbeiten sind ebenfalls als Versuche zu verstehen, ausgewählte Aspekte dieser Komplexität zu beleuchten.“

Die Arbeit „Schrein“ (2021) von Katharina Hamp zeigt Vergangenes. In einer laboratorischen Versuchsanordnung werden Lebensmittelpflanzen verschiedenen Lichtbedingungen ausgesetzt und anschließend konserviert. Die Mutterpflanze wird zu einer anbetungswürdigen Reliquie erhoben.

Prozesse der kurzweiligen Gegenwart sind als ruhender Moment im Werk „G-Null-Phase“ (2019–21) von Raika Dittmann festgehalten. Die Arbeit thematisiert mit ihren verschiedenen Ebenen unsere Wahrnehmungsvielfalt.

Ausgehend von inneren und externen Existenzen greift Isabelle Kirsch in “Organismus V” (2019–22) die Zukunft als Fiktionen auf, welche um einen träumerischen utopischen oder einen konfrontativen dystopischen Ausgang im Baustopp des Leerstands ringen. Mensch und Technik werden hierbei in Beziehung zueinander gesetzt.

Von außen weithin sichtbar ist die rotundenartige Fensterfront im ersten Obergeschoss Medium für die Abläufe im Gebäudeinneren. In der ortsspezifischen Gemeinschaftsarbeit “motus“ (2022) bilden Schatten und Lichtflächen das Innenleben des Raumes ab ohne es direkt preiszugeben.

Alle drei Künstlerinnen haben Bezug zum Bereich Licht und Intermedia bei Prof. Daniel Hausig.

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